Meine Irlandreise 2020

Meine Irlandreise 2020

6. Dezember 2020 Aus Von ClaoWue

Anfang Oktober ist meine Reise nach Irland ja leider ausgefallen – wegen Corona. Aber hey, ich lass mir doch von so „am gschissenen Virus“ meine Reise nicht nehmen!

St. Patrick ist der Schutzheilige von Irland und sein Jahrestag ist am 17. März. Der ein- oder andere wird sich sicherlich an die St. Patricks-Day Paraden erinnern, die ich besucht habe – in München, Birmingham und Dublin.

Ja, und so kam es, dass ich Anfang November Papier und Stifte zur Hand nahm und meine Paper-and-Pen-Reise durch Irland startete:

Mit Lydia unterwegs in Irland besuchten wir die Skellig Islands (mittleres Bild). Diese liegen am Wild Atlantic Way. Auf der Überfahrt wurde ich so elendig Seekrank wie noch nie zuvor in meinem Leben. Dort auf der Insel angekommen war mir schnell klar warum die Mönche dort geblieben sind. Hätte ich auch gern gemacht, denn da oben bei den Steinhütten des Klosters ist es so friedlich und still und man hat ne tolle Aussicht übers Meer! Und außerdem muss man nicht nochmals aufs Boot. Für mich war das leider keine Option – ich musste wieder zurück.

Die Cliffs of Moher (Westküste, am Wild Atlantic Way) haben wir sowohl von oben als auch von unten im Boot gesehen. Dort war ich wieder Seekrank, aber es war total beeindruckend nach oben zu den schwarzen Klippen zu sehen wo das Dunkel haust…

Auf unserer Fahrt durch Connemara (Westküste mit dem Wild Atlantic Way) begegnete ich Schafen, Feenbäumen (den Fern bringt man Teile seiner Kleidung und darf im Gegenzug Wünsche äußern, wenn ich mich richtig erinnere) und Ruinen. Die Gegend dort war unbeschreiblich!

Ein ander mal war ich alleine unterwegs in Irland. Da gabs in Dalkey (Ostküste) gabs ein HIRL (hangout in real life) mit Leuten aus der ehemaligen Google+ Community Ireland. Wir besichtigten Dalkey Castle, waren auf ein Guinness im Finnegan‘s und ich schlief in einem Schloss. Ne tolle Zeit!

Aber nein, das Finnegan’s gefällt mir so nun nicht wirklich. Es wirkt irgendwie … wie in ner Geisterstadt, mal ganz abgesehen von der völlig vergeigten Perspektive. Das muss ich nochmal versuchen:

Na, das ist doch besser, dann kann ich ja beruhigt weiterreisen …

Doch zwischenzeitlich sind wir in der Adventszeit angekommen und ich mach eine kleine Irlandpause. Nun gehts ans Plätzchen backen und Weihnachtsbasteleien, ans Glühwein brauen und Maroni braten. Was halt so dazugehört.

Euch wünsche ich auch ohne Christkindlmärkte eine schöne Adventszeit, denn wir lassen uns die von „so am gschissenen Virus“ doch nicht verderben, oder?