Im Tal der Vils weiter nach Süden

Im Tal der Vils weiter nach Süden

27. August 2019 2 Von Claudia

Diese dritte Etappe startete ich mit einer Kollegin in Amberg. Amberg liegt etwa auf der Hälfte der gesamten Strecke. Man könnte das ganze Vilstal mit dem Rad also auch bequem in ein- oder zwei Tagen entlang radeln.

Tag 3: Von Amberg nach Kallmünz (40 km)

Kurz vor Amberg trafen der Vilstalradweg und der Fünf-Flüsse-Radweg aufeinander. Da das Fünf-Flüsse-Radweg-Schild mit den fünf blauen Wellen leichter zu erkennen war als das grüne VI auf weißem Grund orientierten wir uns daran.

Vom Bahnhof aus radelten wir Richtung Innenstadt und trafen bald schon auf die Vils von wo aus wir, nach einem ersten Foto, den Schildern mit den fünf blauen Wellen folgten.

Mir fiel auf, dass ich auf dieser Etappe die Vils um einiges öfter zu Gesicht bekam als von der Quelle nach Amberg, aber es war weiterhin oft etwas schwierig, da das Ufer auch hier dicht bewachsen war – und der Weg oft ein ganzes Stück von der Vils weg führte. Radl- und Wanderweg trafen auch auf diesem Teilstück immer wieder über längere Strecken aufeinander.

Eine kurze Rast machen wir am Rammsbrunn, also der Quelle (Brunn) der Rammer, welche von unterirdischem Wasser das aus dem Hügel kommt gespeist wird. Die Vils hat wohl über hundert solcher „Zuflüsse“.

Da wir uns unterhielten verging die Zeit wie im Flug und plötzlich waren wir in Kallmünz, wo wir auch zu Mittag essen wollten. Doch bevor wir uns auf die Suche nach einem Gasthaus machten, begaben wir uns auf die Suche nach der Mündung der Vils in die Naab.

Blick auf Kallmünz von der Vilsmündung aus

Bald war der Punkt ausgemacht, aber ich musste am Radl und Kollegin zurück lassen und mich über eine Wiese zu Fuß zur Mündung zu begeben – weshalb ich dafür den Radlhelm nicht abgenommen habe kann ich nun im Nachhinein nicht mehr erklären.

Die Vils (von rechts vorne kommend) mündet in die Naab (von links kommend)

Da in Kallmünz die Gaststätten mit Biergarten an der Raab Betriebsurlaub bzw. montags Ruhetag hatten, radelten wir 2 km weiter zum nächsten Ort mit Gasthaus samt Biergarten an der Naab. Dort stärkten wir uns bevor wir, weiterhin dem Fünf-Flüsse-Radweg folgend die knapp 40 km entlang der Naab nach Hause zurückradelten.

Auch hier entlang der Naab führte der Radweg teils über Asphalt, teils über gut befestigte Schotterstraßen. Diese Strecke ist echt angenehm zu radeln und man kann viele malerischen Ausblicke auf die Naab genießen, da man diese praktisch die gesamte Strecke über im Blick hat. Theoretisch – denn ich hatte an diesem Tag nur wenig Augen dafür. Nun am frühen Nachmittag war es recht heiß und wir hatten Gegenwind und mir tat ehrlich gesagt der Hintern weh…

Außerdem hatte ich mein Ziel des Tages, die Mündung der Vils ja bereits erreicht und alles andere war für mich an diesem Tag nur noch der lange Weg nach Hause…

Zugabe …