Bullet Journal

Bullet Journal

4. Juli 2019 0 Von ClaoWue

Mit einigen Jahren Verspäteung hat es nun auch mich erwischt und ich springe auf die Bullet Journal-Welle auf.

Ich hatte viele YouTube Videos gesehen was ein Bullet Journal überhaupt ist und wie man dieses gestalten kann und dachte, dass sich viel von dem Konzept total super für ein Reisetagebuch eignen würde und dann… Ja, dann kam mir der Gedanke, dass man während des Jahres auch seine Mikroabenteuer darin festhalten könnte.

Am Tag der Sommersonnwende (21. Juni 2019) nahm ich ein leeres Notizbuch zur Hand und legte los. Zunächst ganz klassisch, wie ich es in den Videos gesehen hatte. Anlage eines „Future Log“, d.h. eines Kalenders für das restliche Jahr 2019 und das Jahr 2020. Dann… tja, dann hab ich erst mal notiert was andere so auf den folgenden Seiten machen: Tracker, Listen und so … Viel davon ist für meine Zwecke völlig ungeeignet, aber die gute alte Bucket-List ist ein Muss!

Danach kämen die Monatsübersichten. Hm… Ich malte den Monat Juni vom 21.6. an ins Buch und gleich danach bereitete ich die ersten Seiten für meinen Kurztrip nach Salzburg vor. Kurz danach sellte ich fest, dass monatliche Übersichten unpassend sind. Ich werde nach Salzburg mit jahreszeitlichen Übersichten starten. Hierbei orientiere ich mich an den astronomischen Jahreszeiten, beginnend mit den Tagen der Sonnwende bzw. der Tag- und Nachtgleichen. Dies hatte nun zur Folge, dass das Inhaltsverzeichnis ändern musste …

Das mit der Saisons-Übersicht gefällt mir gut, denn ein genaues Kalendarium brauche ich ja wirklich nicht. In den freien Platz darunter plane ich dann in Kästen meine (Micro)Abenteuer dieser Jahreszeit.

Wenn der große Tag gekommen ist, kann ich das Abenteuer selbst auf einen oder mehreren Seiten festhalten, d.h. diese Seiten sind das eigentliche „Reisetagebuch“ mit Texten, eingeklebten Sachen und der ein- oder anderen Zeichnung. Zwischendurch kann ich dann auch Platz für das ein- oder andere Foto frei lassen. Also eine Mischung zwischen dem klassischen Reisetagebuch, einem Scrapbook, einem Skizzenbuch und einem Fotoalbum. Ein Abenteuerbuch halt 😉

In der Theorie bin ich grad Feuer und Flamme, aber ob sich das in der Praxis wirklich bewährt kann ich natürlich nur herausfinden, wenn ich das System teste. Das werde ich in den Sommermonaten tun. Ob und wann ich dann tatsächlich mit so einem Microadventure- und Kurztrip-Journal starte, wird sich über die Sommermonate herausstellen.

Die unsnsehnliche Inhaltsseite habe ich übrigens erst mal überklebt und neu gestaltet, so dass das ganze etwas ansehnlicher aussieht und es mir mehr Spaß macht es zur Hand zu nehmen, den zur Hand nehmen muss ich es, wenn ich herausfinden möchte ob aus der Testversion irgendwann ein echtes Abenteuer-Journal werden wird…

Saisonkalender für alles was im Jahreskreis wichtig ist …