„… a safe house in Paris?“

„… a safe house in Paris?“

2. Juni 2022 Aus Von ClaoWue

Meine erste Nacht in Paris verbrachte ich ohne die Möglichkeit Wasser zu kochen. Aber was Dumbledore Newt erklärte, nämlich dass es immer gut sei einen Platz zu haben wo man hingehen kann „you know, for a cup of tea“, finde ich voll einleuchtend.

Die Zeit zwischen bis zum Hotelwechsel zum Hotel mit Wasserkocher verbrachte ich in zwei Parks. Im ersten hatte ich einen ersten Blick auf den Eiffelturm – und der zweite war einfach nur wunderschön!

Ich hatte ein Refugium mit Dachterrasse gesucht und vor meinem Inneren Auge sah ich mich über ganz Paris bis zum Eiffelturm blicken – befürchtete aber wohl nur bis zum Haus auf der anderen Straßenseite zu sehen. Vorsichtig betrat ich mein Zimmer …

Am nächsten Morgen lies ich es wieder ruhig angehen. Ich genoss die Aussicht bei mehreren Tässchen Tees und brach dann auf um das Haus Nicolas Flamells zu suchen.

Anschließend machte ich mich auf zu einem Krankenbesuch…

Danach wandelte ich im Sonnenschein, französische Chansons hörend, durch Paris und freute mich, dass ich da bin und dass es hier so tolle Gebäude gibt und überhaupt!

Am nächsten Tag nahm ich erst die Metro zum Eiffelturm. Ich hatte vergessen, dass der nun abgesperrt ist und man gar nicht drunter durchlaufen kann. Zu allem Überfluss waren auch noch große Umbauarbeiten am Trocadero, so dass die Aussicht von dort auch mäßig war.

Mit etwas Paris-Blues folgte ich der Seine bis zum Grand Palais, der auch grad renoviert wurde. Oh Mann… Vor dem Petit Palais lief mir Churchill über den Weg, den ich mit den Worten “What are you doing here?”, begrüßte. Ich lief, immer noch schlecht drauf, um den kleinen Palast herum und …

… die Hand erschien und mein kurzer Paris-Blues war wie weggeblasen! Ob da ein Zauberer seine Hand im Spiel hatte? Auf jeden Fall ist Paris magisch.

Nun wieder vergnügt gings weiter zum Place de la Concorde und den Gärten der Tuileries. Dort gönnte ich mir dann Tee und nen Crèpe.

Ich schlendere danach beschwingt weiter zur Louvre-Pyramide, fand den Platz mit den schwarz weißen Säulen, überquerte Les Halles und gelangte schließlich zum Centre Pompidou, von wo aus ich dann die Metro zurück zum Hotel nahm.

Zurück im Hotel zeichnete ich und ruhte meine müden Füße aus. Aber das mit dem Zeichnen und was ich an meinem letzten Tag in Paris erlebt habe, erzähle ich euch im nächsten Blogpost.

Hier geht’s weiter …